Veröffentlichungen

09. Juni 2026

Das familienrechtliche Dezernat erhält ab dem 1. Juni 2026 wertvolle Verstärkung. Frau Rechtsanwältin Otter-Krohnen wird sich engagiert und spezialisiert diesem Fachgebiet widmen.

Ihre fachliche Qualität und ihren persönlichen Einsatz wissen wir bereits aus ihrer Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin in unserer Kanzlei zu schätzen. Nach weiteren beruflichen...
07. Januar 2025

Mediation ist ein strukturiertes Verfahren, um Konflikte mithilfe eines neutralen Dritten freiwillig und selbstverantwortlich zu regeln. Probleme in Familienbeziehungen sind besonders mit Gefüh-len verbunden und auf der reinen Sachebene schwer zu klären. Die Familien- und Erbmediation bietet gerade hier einen optimalen Rahmen. Auf Grundlage freiwilliger Zusammenarbeit fördert sie sachliche Kommunikation und gegenseitiges Verständnis, um zu einer gemeinsamen Eini-gung zu kommen. Sie ist somit gleichermaßen zur Vorbeugung, als auch zur Beilegung von Kon-flikten geeignet.

Grundprinzipien der Mediation Freiwilligkeit - Teilnahme und Durchführung Vertraulichkeit - Verschwiegenheit von Parteien und MediatorUmgang - Gegenseitige Achtung und Respekt...
18. Dezember 2024

Erbfälle führen oft zu tiefgreifenden Konflikten zwischen den Erben und innerhalb der Familien. Sie sind emotional sehr aufgeladen und dies nicht nur, weil sie zeitlich mit der Trauer um den Verlust eines Angehörigen zusammenfallen. Neben den finanziellen Auswirkungen spielen häufig verdrängte familiäre Spannungen eine tragende Rolle und behindern den Blick auf mögliche Lösungen. Auch auf Seiten des Erblassers sind bei der Nachlassregelung viele emotionale Themen neben den rein sachlichen Themen zu bewältigen. Erben und Vererben ist besetzt mit der Auseinandersetzung um Tod, Krankheiten, Fähigkeitsverlusten, Erwartungen und Bewertungen innerhalb der Familie, Sorge vor Streitigkeiten. Allesamt Tabuthemen, die gerne verdrängt werden. Mediation bietet einen Weg, Erbschaftsangelegenheiten friedlich und konstruktiv zu lösen.

Anwendungsbereiche der Mediation Sie kann hilfreich sein bei der Nachlassaufteilung zur Klärung oder Streitbeilegung über letztwil-lige Verfügungen, Erbenstellung, Erbquote, Nachlassaufteilung,...
27. Mai 2024

Vorsorgende Verfügungen können für sich selbst wie auch für minderjährige Kinder erstellt werden. Sie bieten den Vorteil, dass eine vertraute Person anstelle einer gerichtlich bestimmten Person im eigenen Verhinderungsfall notwendige Entscheidungen trifft.

Unabdingbare Voraussetzung hierfür ist das Bestehen eines vertrauensvollen Verhältnisses, damit die Bevollmächtigung dann auch Bestand haben und sich in gewünschte Handlungen und Entscheidungen...
17. November 2023

Vorsorgende Regelungen bewirken Entlastung für Betroffene und Handelnde

 

Jeder ist endlich und verletzlich. Dennoch verdrängen wir gerne die Themen Tod und Krankheit. Dies gilt für sich selbst sowie für die Liebsten. Vorsorgende Regelungen geben gerade die Möglichkeit, Verantwortung und Selbstbestimmung in Grenzsituationen wirksam zu gestalten. Das Thema betrifft nicht nur das hohe Alter, sondern jede Lebensphase und stellt sich bereits ab dem 18. Lebensjahr.

Folgende Fehlannahmen spielen eine große Rolle: Ehepartner können rechtswirksam handeln und entscheiden, Eltern entscheiden auch nach Volljährigkeit für Kinder, Patenschaft berechtigt zum wirksamen...
14. September 2022

Mit der Einführung des gesetzlichen Notvertretungsrechtes sollen die medizinische Akutversorgung und eventuell weitere notwendige Entscheidungen zur Gesundheitssorge schnell, ohne Zeitverzögerungen, ohne juristische wie tatsächliche Unsicherheiten gewährleistet und Befugnisse von Ehegatten und Lebenspartner (§ 21 LPartG) gestärkt werden. Entgegen einer weit verbreiteten fehlerhaften Annahme können nach derzeitiger Rechtslage Ehegatten oder Lebenspartner diese Entscheidung nur dann treffen, wenn eine vorsorgende Bevollmächtigung hierzu vorliegt. Ansonsten war und ist bis zum 31.12.2022 die Einleitung eines Eilverfahrens zur gerichtlichen Anordnung einer vorläufigen Betreuung notwendig.

Nicht nur die Situation von betroffenen Personen und Partnern wird erleichtert, sondern auch die Arbeit der behandelnden Ärzte und des Pflegepersonals. Sie wissen, wer Ansprechpartner ist, können...
30. November 2021

Pablo Magazin - Ausgabe 4-2021

Wie wir wieder zu mehr Gemeinschaftssinn finden

Unser Gespräch mit der Fachanwältin für Familienrecht und Mediatorin Marita Korn-Bergmann beginnt sie mit einem Zitat: „Unsere Gesellschaft gleicht einem Gewölbe, das zusammenstürzen müsste, wenn...
04. November 2021

Angesichts der Pandemie fragen sich viele Menschen, ob sie eine Patientenverfügung erstellen oder ergänzen sollen. Sie sind verunsichert, ob Besonderheiten für den Fall einer Corona-Erkrankung berücksichtigt werden müssen.

Problembeschreibung Patientenverfügung enthalten häufig den Ausschluss von lebensverlängernden Maßnahmen, auch künstlicher Beatmung. Allerdings ist gerade bei einer Corona-Infektion mit schweren...
12. Februar 2021

Menschenwürde und Selbstbestimmung

Was? Mit der Patientenverfügung (§ 1901 a BGB) legen Sie verbindlich fest, welche medizinischen Maßnahmen, z.B. Untersuchungen, Heilbehandlungen oder ärztliche Eingriffe vorgenommen werden dürfen...
06. Mai 2019

FamRZ Ausgabe 07/2019, 548 ff.

Die Anmerkung befasst sich mit den Rechtsproblemen einer Beschwerde gem. § 58 I FamFG gegen einen nichtanfechtbaren Beweisbeschluss im Umgangsverfahren nach § 1686 a BGB FamRZ-digital: juris: